Merida eONESIXTY900e
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Die E-MTB Kaufentscheidung

Nützliche Tipps für den E-MTB Kauf

Wieso das E-MTB Fully Merida eONESIXTY900e?

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Wie bereits in meinem vorherigen Beitrag geschrieben, hatte ich vorab online geschaut und mir basierend darauf was ich gelesen (Testberichte, Herstellerinfos, …) und gesehen (Youtube Videos) hatte einen E-MTB Favoriten auserkoren. Folgendes war mir wichtig:

  • E-MTB Fully
  • Federweg 140 – 160 mm
  • 27,5“ Reifen
  • hochwertige Komponenten
  • hochwertige Federgabel

Nebensächlich für mich war:

  • Akkuhersteller
  • Akku integriert Ja/Nein
  • Farbe

In dem Glauben, das perfekte E-MTB für mich gefunden zu haben, bin ich dann zum nächsten Händler um das Rad probezufahren und zu kaufen.

Zum Glück hatte ich es nicht online bestellt, da mir das E-MTB überhaupt nicht zugesagt hat.

Die Geometrie hat nicht zu meinem Körperbau gepasst, das Fahrverhalten war mir nicht wendig und leicht genug, ich hatte eher das Gefühl auf einer Enduromaschine zu sitzen. Das zweite Rad, welches ich bei dem Händler gefahren bin, hatte mir schon deutlich besser zugesagt. Viel wendiger, hochwertigere Komponenten, aber auch 1000 EUR teuerer, als das vorher gefahrene. Allerdings war mir hier die Rahmengröße M in Kombination mit der verbauten Sattelstütze etwas zu hoch und ich hätte entweder eine neue Sattelstütze verbauen lassen müssen oder den Sattel nicht komplett ausfahren können. Beides nicht optimal.

Somit entschloss ich mich noch weiter nach dem perfekten E-MTB für mich zu suchen.

Als nächstes bin ich dann zur Reithamer Bike-Ranch in Reitham bei Warngau gefahren und wurde hier wirklich super beraten. Zum einen hat das Geschäft eine wahnsinns Auswahl an E-Bikes (vom City- über Trekking, Hardtail und Fully) und zum anderen kann man hier super Probefahren, wenn man möchte sogar auf den Taubenberg. Da ich bereits wusste, dass ich ein 27,5“ E-MTB Fully möchte und keine Präferenzen in Punkto Akkuhersteller hatte, konnte ich mit dem Probefahren gleich loslegen.

Ich bin 10 E-MTB Fullys gefahren und habe diese immer wieder miteinander verglichen.

Bei manchen Rädern spürte ich sofort, dass mir das Fahrverhalten nicht gefällt oder die Sitzposition nicht zusagt. Nach neun Bikes hatte ich zwei in der engeren Auswahl, war aber noch nicht so 100 prozentig begeistert. Ich schilderte dem Verkäufer was mir an den Rädern gut gefällt, aber noch fehlt und er brachte mir ein weiteres zum Test. Ich achtete gar nicht um was für einen Hersteller es sich handelt und fuhr einfach los. Es fühlte sich sofort anders an, gar nicht so nach E-Bike. Ich hatte eher das gefühl ein normales Enduro-Bike zu fahren.

Mit einem breiten Grinsen kam ich zurück und stellte fest, dass es das Merida eONESIXTY900e ist.

Merida eONESIXTY900e E-MTB Fully Tipps zum E-Bike Kauf

Eigentlich wollte ich nicht unbedingt ein Merida E-Bike, da mein Mann eines hat und ich dem Pärchenstyle nichts abgewinnen kann. Es fuhr sich aber so genial, dass mir das natürlich egal war. Zudem hat mir das Aussehen des MTBs wahnsinnig gut gefallen und es ist mit der Fox Gabel mit Kashima Coating, XT Komponenten und der Rock Shox Reverb Sattelstütze top ausgestattet.

Merida eONESIXTY900e Merida eONESIXTY800e

Ich habe mir den Lenker dann noch jeweils um 1 cm kürzen lassen, da mir der Standardlenker zu breit war und werde die Pedale (die vormontierten sind recht einfache Plastikteile), Griffe (ich bevorzuge die von Ergon) und den Sattel (habe bereits einen SQlab) noch austauschen – dann ist das Merida perfekt. 🙂

Toll fand ich auch, dass die Bike-Ranch ihre Testräder extra mit unterschiedlichsten Ausstattungen (Lenkerbreite, Reifenbreite, Reifengröße Federweg, SLX/XT Komponenten, …) bestückt, damit der Käufer genau schauen kann, was er für Vorlieben hat.

Hier was zum Thema Akku: Da wir nun beide ein Merida mit Shimano Akku haben, können wir den Akku bei längeren Touren austauschen. Mein Mann fährt meistens im Trail (mittleren) Modus wegen seinem Knie und mir reicht der ECO (leichtester) Modus. Somit können wir den Akku tauschen, wenn seiner nicht mehr so viel Power hat. Zudem kann einer den Akku vom anderen mitnehmen, wenn er eine richtig lange Tour alleine oder mit Freunden machen möchte. Auch im Urlaub ist es nicht so tragisch, wenn man ein Ladegerät vergisst.

 

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