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Kommit – das Zugsystem für Biken mit Kids im Test

Solange der Nachwuchs sicher im Fahrradanhänger untergebracht ist, ist die Welt der bikebegeisterten Eltern meistens noch in Ordnung. Sobald die Kids dann mit ihren eigenen Rädern unterwegs sind, kann sich dies schnell ändern und der machbare Radius verkleinert sich auf ein kaum erwähnenswertes Maß. Zum Glück haben sich dieser Thematik in den letzten Jahren immer mehr Marken angenommen und mit den Abschleppseilen, welche nach Bedarf eingesetzt werden, ist eine wahre Bereicherung für den Fahrspaß von Bike Familien auf den Markt gekommen.  Eines davon ist das „kommit“  Zugsystem, welches seit 2020 käuflich zu erwerben ist und wir seit Anfang diesen Jahres testen dürfen. Gründer und Erfinder Robert Rieger, Betreiber der Heumöderntrails in Treuchtlingen, hat hierfür jahrelang getüftelt und getestet. Ob sich seine Mühe gelohnt habt und was ihr vom „kommit“ erwarten könnt, erfahrt ihr in meinem heutigen Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!

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Der erste Eindruck

Das Zugsystem kommt inklusive Montageanleitung nachhaltig verpackt in einem schönen, schlichten Karton. Es macht einen gut verarbeiteten Eindruck und lässt sich leicht am Sattel befestigen. So hat man es immer dabei und es kommt genau dann zum Einsatz, wenn dein Kind es benötigt und fehlt bei keiner Biketour mehr. Andere Abschleppseile haben wir schonmal im Eifer des Gefechts zuhause vergessen und sind dann entweder nochmal umgedreht oder habe die Kids mit der Hand am Rücken den Berg hochgeschoben. Wer das schonmal gemacht hat, weiß wie anstrengend – selbst mit E-MTB – das ist.

kommit Zugsystem - Faszination E-Bike

Kinderleichte Bedienung

Braucht dein Kind Unterstützung bei einer Steigung oder auch auf einer Geraden, kommt das „kommit“ zum Einsatz. Einfach anhalten, das Seil wegziehen und die Schlaufe am Vorbau des Kinderrades befestigen. Wenn das Kind soweit ist, langsam anfahren. Das Besondere am „kommit“ ist, dass es immer auf Spannung bleibt und somit keine Kollision mit anderen Fahrradteilen, wie beispielsweise dem Reifen des Zugfahrrades, auftreten kann. Klingt nicht so entscheidend, mir hat es aber ein anderes Abschleppseil schon ein paar Mal ins Hinterrad gezogen, was nervig ist und auch gefährlich werden kann. Nach dem Anstieg bzw. bei einer Geraden, wenn keine Unterstützung mehr gewünscht ist, kann das Seil einfach vom Kind wieder gelöst werden. Hier ist nur aufzupassen, dass wenn es zu schnell gelöst wird, niemand dazwischensteht und das Teil beispielsweise ins Gesicht bekommt. Unsere Tochter kann das inzwischen, nach etwas Übung, sogar im Fahren machen.

kommit zugsystem - Faszination E-Bike

Durch einen zusätzlichen Karabiner kann das Kind auch abgeschleppt werden, falls die Schlaufe nicht am Vorbau halten sollte. Da dies bei unseren Kinderbikes – aktuell Scott und Early Rider – nicht der falls ist, haben wir ihn noch nicht ausprobiert. In einer Produktbewertung auf der Herstellerseite habe ich jedoch gelesen, dass der Karabiner wohl bei der ersten Nutzung kaputt gegangen ist. Das wäre natürlich nicht optimal.

Ab welchem Alter ist das „kommit“ geeignet?

Ich würde sagen, dass das von Kind zu Kind unterschiedlich ist und stark vom Können abhängig ist. Wir haben im Alter von knapp sechs Jahren damit angefangen. Davor saß die Große auf längeren Strecken noch im Fahrradanhänger und wurde mit dem „Follow-Me“ gezogen und bei dem Mittleren hatten wir dann den Tout Terrain Streamliner, da es schon etwas sportlicher zuging.  

kommit zugsystem - Faszination E-Bike

Gut zu wissen

Das Seil wiegt ca. 138 g, hat eine Länge von zwei Metern und kann bis zu 90 kg ziehen. Der UVP beträgt 59,95 EUR, jetzt im Herbst habe ich es für 54,95 EUR gesehen.

Kaufempfehlung - Ja oder Nein?

Das Seil erhält von mir eine klare Kaufempfehlung und somit 5 Sterne. Es ist praktisch, funktioniert gut und bringt uns definitiv viel Fahrspaß! Super auch als Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie. 

Wie seid ihr mit euren Kids unterwegs? Habt ihr das „kommit“? Wie findet ihr es? Ich freu mich über eure Kommentare!

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